Tag 2

Der Tag begann für alle unterschiedlich früh. Während einige um halb sechs wach waren, schliefen andere bis acht. Die ersten kamen ins Wohnzimmer und bereiteten den Geburtstagstisch von Tobias vor, mit Geschenken, Girlanden und einer Schokoladentorten mit blauer Schrift und roten Ballons aus Zuckerguss. Tobi musste warten, bis er aus seinem Zimmer, welches im Keller liegt, hochkommen durfte, um die kleine Überraschung zu sehen. Als er um die Ecke lugte, strahlte übers ganze Gesicht. Er packte seine Geschenke aus und löschte seine Geburtstagskerzen. Zum Frühstück aßen wir seine Geburtstagstorte. Alle unterschätzen, wie schwer der Zuckerguss war. Auch wenn jeder von uns nur ein kleines Stück hatte, sättigte dieses schon ziemlich. Nach etwa 30 Minuten voller Geburtstagslieder, Abwaschen und Spielen mit dem mit Helium gefüllten Luftballon ging es langsam los. Alle machten sich fertig und packten die Sachen ein, die sie brauchten. Als alle fertig unten vor de Haustür standen und es endlich geschafft hatten, die Tür zuzubekommen, liefen wir zur Metro Station. Wir fuhren nach Chinatown und wollten uns dort umschauen. Leider hing die Gruppe ein wenig fest, da ein paar Schüler Probleme beim Besorgen der SIM Karte im AT&T hatten. Dadurch verzögerte sich der Aufenthalt um eine Stunde. Danach gingen wir wieder zur Metro, um zur Wisconsin Street/ Friendship Heights zu gelangen. Dort hatten wir die Möglichkeit, eine Dreiviertelstunde sich in den zahlreichen amerikanischen Shops umzuschauen. Dieses Angebot nahmen alle dankbar an, so vergingen die Minuten sehr schnell. Trotzdem trafen sich danach alle mehr oder weniger pünktlich am Busbahnhof, um von dort mit einem typisch amerikanischen Schulbus gefahren zu werden, nur der Bus fehlte. 10 Minuten, 1 Anruf und viel zu viele Nerven der Lehrer Frau Röschel und Frau Meyer später sahen wir den Bus. Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten lang, alle sahen aus dem Fenster, machten Fotos und unterhielten sich. Aus dem Bus raus lief man gegen eine warme, schwüle Wand, auch wenn es im Bus nicht unbedingt kühler war, aber dagegen war dieser fast kalt. Wir stellten uns alle vor den gelben Schulbus, den man immer aus Filmen kannte und Frau Meyer machte ein Foto von uns. Wir bedankten uns bei unserem Busfahrer in Form von einer Packung Lindt Pralinen. Als wir in die Schule kamen, wurden wir von der Schuldirektorin und der Sekretärin begrüßt. Schon die Eingangshalle kam uns riesig vor, da wurde uns klar, dass sie sich ziemlich von unseren Schulen in Deutschland unterschied. Eine Freundin von Frau Röschel und auch eine dort angestellte Lehrerin, führte uns durch die Schule. Nach einer Führung von ihr durch die Schule, trafen wir zwischendurch noch einmal die Direktorin, die uns viel über die Schule und das Schulsystem erklärte, danach ging es weiter die NaWi-Räume und zur Turnhalle mit angeschlossener Schwimmhalle. In der Basketball Halle blieben wir bis zum Beginn des Festes. Wir gingen raus und vereinbarten Ort und Zeitpunkt des Treffens um zurückzufahren. Da wir Gutscheine für ein Getränk und eine Mahlzeit bekamen, bedienten sich alle. Die Zeit verging schnell. Wir saßen auf dem oberen Gelände der Schule an einem Tisch und unterhielten uns. Nachdem wir fertig waren, teilten wir uns wieder in kleine Gruppen,  um mit UBER Taxen bis zur Wisconsin Street zu gelangen. Es dauerte, bis sie endlich da waren, doch das Warten lohnte sich, denn dann standen dort plötzlich 2 Schwarze SUV’s ein Cadillac und Chevrolet, wir fühlten uns wie unfassbar wichtige Menschen. Und wir konnten es die ganze Fahrt nicht wirklich begreifen. Die F  ahrt ging viel zu schnell vorbei. Jetzt ging es aber noch nicht direkt zurück, denn wir hatten wieder eine halbe Stunde, die wir in den Geschäften verbringen konnten. Mit der Metro zurück, dann Supermarkt um überlebenswichtige Leckereien wie Keksteig oder Pizza zu shoppen. Schwerbeladen kamen alle müde aber glücklich wieder zurück im Haus an. Heute bekamen wir leider keine Geschichte…. wir können mit Sicherheit heute nicht schlafen.

~ Lia und Moritz 20.06.2017

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